Treffen mit Weihbischof Martin Gächter

Treffen mit Weihbischof Martin Gächter, emeritierter Weihbischof im Bistum Basel

Jährlich treffen sich die Virgines consecratae der Diözese Basel. Sie tauschen aus. Der Höhepunkt des Tages ist die Eucharistiefeier. In diesem Gottesdienst erneuern sie ihr Versprechen. Zu diesen Stunden lädt sie jeweils der nun emeritierten Weihbischof Martin Gächter ein. Der Tag ist immer kurzweilig. Denn sie sind ein bunte Gruppe. Ihre Lebenserfahrungen ergänzen sich. Sie kommen aus unterschiedlichen Kantonen. Ihre Berufe sind derzeit Sozialarbeiterin, Reisebegleiterin, Pflegefachfrau, Pastoralassistentin, Köchin,  Katechetin,  Busfahrerin. Sie engagieren sich ehrenamtlich am Wohnort und am Heimatort bei Wallfahrten, in der Pfarrei, im Heilungs- und beim Anbetungsdienst. Während einige mit einer Benediktinerabtei verbunden sind, gehören andere zur franziskanischen Gemeinschaft, leben eine jesuitisch geprägte Spiritualität oder finden ihre Kraft aus einer anderen Frömmigkeit.

Bei der Zusammenkunft am 21. Januar 2017 beschäftigten sie sich mit dem DOCAT. Er ist der neue Band des Jugendkatechismus YOUCAT. Während es im YOUCAT um den rechten Glauben geht, beschäftigt sich der DOCAT mit dem rechten Tun. Es ist zuerst einmal ungewöhnlich, dass sich die Virgines Consecratea mit diesem Buch auseinandersetzen. Denn sie beschreiben sich nicht über ihr Tun. Gemeinsam ist ihre Liebe zum dreieinigen Gott, für die sie leben. Diese Liebe verbindet sie auch mit der Kirche. So interessieren sie sich für ihre Schriften. Zu ihnen gehören die Dokumente, die beschreiben, wie menschliches Zusammenleben gelingen kann, also die im DOCAT erklärten Leitlinien.

Text und Fotos: Christine Demel